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    FAQs

    Mundharmonika

    Wird eine Mundharmonika regelmäßig gespielt, braucht sie irgendwann etwas Pflege. Das Instrument muss hin und wieder komplett gereinigt werden, Stimmzungen können hängen bleiben oder sie müssen nachgestimmt werden.
    Um dabei ein bisschen zu helfen, haben wir eine Liste mit den häufigsten Fragen zum Thema Mundharmonika-Instandhaltung und -Service zusammengestellt und ein stetig wachsendes Archiv mit Schritt-für-Schritt-Videoanleitungen geschaffen, das hier kostenlos zur Verfügung steht.
    Sollten Fragen unbeantwortet bleiben oder Antworten nicht ausreichen, gibt es über das Kontaktformular die Option, uns jederzeit direkt zu fragen!

    Als Hersteller produzieren und verkaufen wir nur neue Instrumente und beobachten den Gebrauchtmarkt nicht, weshalb wir keine Auskunft über historische Modelle treffen können. Bei Fragen hierzu kann das Deutsche Harmonikamuseum sicher weiterhelfen.

    Wir arbeiten weltweit mit lokalen Vetriebspartnern, die unsere Instrumente verkaufen. Informationen zur Lage des nächsten Händlers gibt es in unserer Händlersuche.

    Normalerweise ist es ausreichend, die Mundharmonika mit den Kanalöffnungen nach unten in die Handfläche zu klopfen, um Speichelreste zu entfernen, und sie mit einem weichen Tuch abzureiben. Fremdkörper in den Kanälen können mit einem Schraubendreher oder ähnlichem vorsichtig entfernt werden. Für Fremdkörper, die Stimmzungen blockieren, bietet das Service Kit die richtigen Werkzeuge. Um übermäßigen Speichelfluss oder Essensreste im Instrument zu verhindern empfiehlt es sich, in aufrechter Position zu spielen und davor die Zähne zu putzen. Mundharmonikas mit Plastikkanzellenkörper können aufgeschraubt und unter fließendem, warmem Wasser gereinigt werden. Es ist extrem wichtig, die Feuchtigkeit gut auszuklopfen und die Mundharmonika vor dem Spiel komplett trocknen zu lassen.

    Auch wenn es mit HOHNER Mundharmonikas recht leicht fällt, schnell einfache Melodien zu spielen, können Anfänger auf Probleme stoßen, die nicht unbedingt mit dem Instrument zusammen hängen. Es ist daher überaus wichtig zu lernen, mit welchem Luftdruck das Spiel funktioniert und auf die richtige Mund- und Halsstellung zu achten. Eine Mundharmonika klingt dann am besten, wenn der Spieler gelernt hat, entspannt aus dem Zwerchfell zu atmen.

    Oft scheinen die tieferen Noten auf Zug flach oder gar nicht zu klingen. Auch hier liegt es meist nicht am Instrument, sondern der falschen Spieltechnik. Meist liegt es an der Hals- und Mundstellung des Spielers: ist der Mund nicht offen genug und der Hals verengt, bieten sie nicht genug Resonanzraum und die Stimmzungen können nicht richtig schwingen. Um das Spiel zu vereinfachen empfiehlt es sich, entspannt aus dem Zwerchfell durch die Mundharmonika zu atmen, statt stark zu blasen oder ziehen.

    Bei einer 10-Loch Richter Mundharmonika ist diese Note wichtig, um Akkorde sowohl ziehen als auch blasen zu können und ermöglicht den typischen Blues- und Folk-Sound des Instruments. Bei einer Mundharmonika in C ist das z.B. das G, die fünfte Note beim Blas-Akkord in C-Dur und der Grundton für den Zugakkord G7.

    Zwar werden Mundharmonikas mit Holzkanzellenkörper kurzzeitig lauter wenn man sie in Wasser taucht, es kann jedoch sein, dass der Kanzellenkörper aufquillt und das Instrument unspielbar wird. Chromonicas, tremolo- und oktavgestimmte Mundharmonikas sollten niemals in Wasser getaucht werden, da das Wasser Ventile und Kanzellenkörper beschädigt und manche Deckel rosten lässt. Mit Einweichen der Mundharmonika erlischt jeglicher Garantieanspruch!

    Die kleinen Plastikstreifen über den Stimmzungöffnungen sind keineswegs Stimmzungen, sondern Ventile die dafür sorgen, dass die Zugnote geschlossen wird wenn die Blasnote gespielt wird und umgekehrt. Das ermöglicht höhere Lautstärken bei geringerem Luftdruck.

    Weil es sich hierbei um den Grundton der Oktave handelt. Jede Oktave hat einen Grundton, der pro Tonart wiederholt wird. Die mittige Oktave wiederholt also den Grundton einmal pro Register, damit alle Oktaven gleich gespielt werden können.

    Noten können schwächer klingen, wenn die Stimmzunge durch Speichel beschwert wird und nicht mehr richtig schwingt. Aber jeder Stimmzunge wird, wenn sie eine Weile gespielt wurde, ausleiern - ähnlich einer Gitarrensaite. Ist der Ton nur etwas schwach kann sie oft neu gestimmt werden, hat die Stimmzungen jedoch einen Riss oder ist mehr als einen Viertelton tiefer, muss sie ausgetauscht werden. Hierbei handelt es sich nicht um einen Produktionsfehler, sondern um normalen Verschleiß.

    HOHNER empfiehlt, neue Mundharmonikas erst einmal sanft einzuspielen um zu lernen, wie das Instrument reagiert und die Stimmzungen auf den eigenen Stil vorzubereiten. Wir raten davon ab möglichst laut zu spielen, da das die Lebensdauer der Stimmzungen stark verkürzen kann. Eine Mundharmonika klingt bei mittlerer Lautstärke meist am besten. Vor allem in kalten Umgebungen empfehlen wir, die Mundharmonika vor dem Spiel mit den Händen und leichtem Blasen auf Körpertemperatur zu bringen. Danach ausklopfen und reinigen.